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Chancen und Risiken von Make or Buy Arbeitsgruppen und Veränderungsprozessen


Manche Unternehmen sind gut, stark, viele Jahre am Markt, haben gute Mitarbeiter, soweit eigentlich alles gut. Aber dennoch verlieren auch solche Unternehmen von Zeit zu Zeit den eigentlich Fokus für das Unternehmen. Man macht fast alles, kann irgendwie auch fast alles im eigenen Haus lösen, ist in vielen Bereich einfach mal ganz gut. Aber was ist mit den Leistungsschwerpunkten des eigentlichen Unternehmenszwecks? Darin sollte man perfekt, innovativ und beinahe unschlagbar sein.

Genau deshalb sind Arbeitsgruppen im Unternehmen, die sich mit dem Gedanken „Make or Buy“ beschäftigen, häufig sehr zielführend. Man hinterfragt sich, das Team, das Unternehmen, die Effizienz, den Unternehmenssinn in aller Ruhe neu und findet nach einigen  Austauschdialogen auch häufig zum Kern zurück.

Manche Sachen, Dinge, Arbeitsschritte und Leistungen gehören nicht in das eigene Unternehmen. Weil man darin nicht spezialisiert ist, nicht effizient ist, weil man zuviel Energie für solche sekundären Arbeitsschritte benötigt.

Somit heißt es herauszufinden, wie man sich wieder auf eigentliche Kernkompetenzen des Unternehmens konzentrieren kann. Wie findet man diese Kernkompetenzen heraus, wenn diese nicht bereits offensichtlich sind? Durch einfache Fragestellungen in Arbeitskreisen. Z.B. die folgenden selbstkritischen Unternehmensrückfragen:

  • Worin sind wir spürbar stärker als Marktbegleiter?
  • Womit können wir uns und unsere Qualitäten noch spürbar steigern?
  • Auf welche Stärken und Fertigungsfähigkeiten können wir in keinem Fall verzichten?
  • Auf welche Stärken könnten wir verzichten, ohne den Leistungsfokus des Unternehmens zu verlieren?
  • Welche wirtschaftlichen Vorteile kann eine Outsourcingentscheidung für uns liefern?
  • Welche Leistungsnachteile könnten entstehen, wenn wir einige Bereiche in fremde Hände geben? Können wir damit leben?
  • Können wir unsere Bestandsmitarbeiter anderweitig einsetzen? Müssen wir Stellen hinterfragen (Zuwachs oder Abbau)?
  • Über welchen Zeitraum planen wir unsere Veränderungen? Wer leitet und betreut den Veränderungsprozess als Projekt?

Anmerkung: Generell ist es sehr wichtig, in internen Arbeitskreisen viele Kernabteilungen mit z.B. jeweils einem Interessenvertreter zu integrieren. Dies könnte die folgenden Bereiche beispielhaft betreffen: Technik, Qualitätssicherung, Finanzen, Einkauf, Verkauf, Geschäftsleitung, Betriebsleitung etc.

Als Schlussanmerkung möchten die beiden Blogautoren noch raten, alle Entscheidungen dieser Art reiflich zu überlegen, zu bewerten, zu entscheiden und dann mit Ruhe und Wirtschaftlichkeitsgedanken nach einem festen Zeitplan anzugehen.

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