© Olivier Le Moal - Fotolia.com


COST BREAK DOWN Analyse nutzen um Lieferantenpreise zu verhandeln


Viele Einkäuferinnen und Einkäufer in Betrieben kennen den permanenten Preisdruck, welcher sowohl vom Markt oder auch von einzelnen Lieferanten ausgehen kann. Um Einkaufspreise bzw. Bezugspreise von Lieferquellen im Detail bewerten zu können, benötigt man neben einer guten Markttransparenz auch eine Vorstellung, wie der jeweilige Lieferantenpartner seinen Verkaufspreis kalkuliert.

In einigen Fällen gelingt es auch, Lieferanten mit hohen Preiserhöhungsvorstellungen nach einem kompletten „Cost Break Down“ zu fragen. Diese Analyse schlüsselt die Einzelkosten bis hin zum gelieferten Produkt auf.

Mit dieser Grundlage fällt es deutlich leichter, die Einzelbereiche der zu beziehenden Ware preislich bewerten zu können. In zahlreichen Fällen gelingt es hierdurch auch, dem Lieferanten seine hausinternen Kostentreiber aufzuzeigen, die vor einer direkten Preiserhöhung hausintern beim Hersteller beseitigt bzw. reduziert werden sollten. Häufig lässt sich somit auch die komplette Preiserhöhung abwehren, was mit Einschränkung auch bereits ein guter Einkaufserfolg sein kann.

Beispielkalkulation ohne Zahlenwerte:

  • Material Cost Rubber
  • Material Cost Others (Bonding, etc.)
  • Total Material Cost
  • Production Cost Labor
  • Production Cost Maschine
  • Tooling Cost / Investment
  • Setup Cost + Others
  • Total Production Cost
  • Cost Good Manufactured
  • R&D Cost
  • Administration Cost
  • Logistic Cost
  • Total Company Overhead Cost
  • Total Company Cost of Sale
  • Total Company Profit
  • Final Price to the Customer
  • Quantity per Year / pcs.
  • max. quantity / agreed with the customer