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Minimalmengenschmierung im Fertigungsbetrieb integrieren – Nutzung von Premiumdosiergeräten und Hochleistungsschmiermitteln


In fertigenden Betrieben wie u.a. auch Metallbearbeitungsbetrieben ist die Materialschmierung innerhalb des Produktionsprozesses ein wichtiger Faktor. Als Alternative zur regulären Schmierung bei der Metallverarbeitung bietet sich die modernere Variante Minimalmengenschmierung (MMS) an.

Wenn diese Technologie in Betrieben eingeführt wird,  werden Metallbearbeitungsmaschinen mit speziellen Dosiergeräten bestückt und passende Hochleistungs-Schmiermittel kommen zum Einsatz.

Für folgende spanende und nicht-spanende Metallbearbeitung ist diese Technologie bereits ausführlich in der Praxis erprobt:

  • Bohren
  • Biegen
  • Fräsen konventionell, im Einzelfall CNC
  • Gewindebohren u. –schneiden
  • Gravieren
  • Stanzen
  • Pressen
  • Profilieren
  • Sägen (z.B. Doppelgehrungssäge; Band- und Kreissäge, horizontal oder vertikal)
  • Senken
  • Umformung
  • Ziehen/Tiefziehen

Vertieft man hausintern bzw. im eigenen Betrieb den Gedanken eines solchen Technologiewechsels, kommt man sehr schnell zu der Frage, wo eigentlich die Vorteile sind. Dies lässt sich komprimiert wie folgt beantworten:

  • Drastische Reduzierung des Schmiermittelverbrauchs, dafür höherwertigere Schmiermittel
  • Werkstücke und Späne sind quasi-trocken, rückstandsfrei und sofort entsorgbar
  • Reinigung der Fertigteile entfällt oder ist stark reduziert
  • Einsparung des kompletten Emulsionsprozesses
  • gezielte Auftragung des Schmierstoffs
  • Saubere Maschinen und sauberes Arbeitsumfeld, dadurch kaum Maschinenausfälle bzw. Maschinenstillstand
  • Oberflächengüte steigt
  • Vorschub / Schnittgeschwindigkeit erhöht sich
  • Werkzeugstandzeit wird stark erhöht
  • einfache Nachrüstung der Dosiergeräte

Ebenso bleibt zu erwähnen, dass die Dosiergeräte bereits für einfachste Anwendungen einsetzbar und preislich auch sehr interessant sind. Die Montage und Einstellung ist in kürzester Zeit erfolgt, was selbstererklärend auch bei einem solchen Technologiewechsel signifikant ist.

Fachlieferanten wie z.B. die „Semer Anlagen Technik GmbH“ bieten in diesem Zuge hochwertige Schmiermittel. Diese sind biologisch abbaubar mit niedrigster Wassergefährdungsklasse, frei von Schadstoffen, nicht kennzeichnungspflichtig und gesundheitlich unbedenklich. Nach dem Einsatz dieser Schmiermittel sind die Werkstücke, auch aus Aluminium oder Edelstahl, laser-, löt- und schweißbar ohne Waschen. Zudem können die Werkstücke mittels KTL-Prozess lackiert werden. Dies verringert die Fertigungsdauer und führt somit zu Kosteneinsparungen.

Es ist zu empfehlen, vor einem solchen Technologiewechsel eine ausführliche Prüfung im Betrieb vorzunehmen sowie darauf basierend Vor- und Nachteile des Einsatzes von Minimalmengenschmierung zu bewerten. Der Aufwand dürfte sich allerdings lohnen, da auch mittelfristig sehr hohe Kosteneinsparungen für den Arbeitgeber zu erwarten sind.