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Zutrittskontrolle über automatische Fiebermessung


Auch, wenn es komplett symptomfreie „Superspreader“ der Corona-Infektion geben soll, ist das Messen der Körpertemperatur ein geeignetes Mittel für viele Unternehmen, um ihre Belegschaft vor Ansteckung und damit auch vor Weiterverbreitung, Quarantäne und Lockdowns zu schützen. Das Fiebermessen vor dem Zutrittsrecht für Mitarbeiter und Besucher bindet jedoch auf der einen Seite wiederum Personal, bspw. am Empfang, auf der anderen Seite können durch falsche Bedienung fehlerhafte Werte ermittelt werden, sodass infizierte Personen unwissentlich Zugang zum Unternehmen erhalten und sich Viren so verbreiten können.

So ist es dem Autor dieses Beitrags schon selbst passiert, dass er bei einem Kunden von einer Auszubildenden mit einer mobilen Fiebermess-Pistole im Juli auf einen Wert von 34,5° C geprüft wurde. Zwar führte dies zum bedenkenlosen Eintritt und Stattfinden des Termins mit mehreren Mitarbeitern des Kundens, allerdings wäre dieser Wert genau genommen im Bereich einer lebensbedrohlichen Hypothermie angesiedelt und konnte damit nicht wirklich korrekt sein 🙂

Um derartige Probleme zu vermeiden und einen vollautomatisierten Zugangsschutz zu realisieren, haben der Hygiene-Spezialist CWS und das Sicherheits-Technologieunternehmen EMDION ein Joint-Venture namens HY-TEQ GmbH gegründet und den Hygiene-Checkpoint LIWARD entwickelt.

Hier wird über eine Thermalkamera automatisch die Körpertemperatur von Personen über das Auge ermittelt und bei bedenkenlosen Werten eine automatisierte Türöffnung herbeigeführt. Sollte ein kritischer Wert überschritten werden, so wird ein Mitarbeiter des Unternehmens, etwa der Wachschutz informiert, der den Betroffenen in Kenntnis setzen und für die nächsten Schritte wie z.B. einem Covid 19-Test über das örtliche Gesundheitsamt mit entsprechender Schutzkleidung begleiten kann.


Mathias Weber

Mathias Weber

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