Rentner als Minijobber für betriebliche Intervallpflege, Botenfahrten und sonstige Hilfestellungen einsetzen


Auf den ersten Blick ein seltsamer Verbesserungsvorschlag. Warum sollten wir denn Rentner in unserem Betrieb einsetzen und dann auch noch als Minijobber?

Die Antwort hierzu ist denkbar einfach, denn sehr viele geschätzte und langjährige Mitarbeiter, die nun im verdienten Ruhestand sind, sehnen sich förmlich danach, noch wirtschaftlich gebraucht und eingesetzt zu werden. Eine wenig zeitintensive und auch körperlich wenig belastende Tätigkeit zu haben, die in Teilzeit abbildbar ist.

Hier bietet es sich an, gewisse Arbeitsschritte im Betrieb und in der Verwaltung mit diesem Prinzip abzudecken. Vielleicht auch nur als Urlaubsvertretung oder als Ausnahme, jedoch als wertvolle Einsatzkraft, die den Betrieb, die Abläufe und auch die Kollegen kennt. In der Praxis sind diese Tätigkeiten oftmals betriebliche Reinigungsarbeiten (z.B. Bodenpflege mit selbstfahrender Kehrmaschine), Kurierfahrten, Außengeländepflege (Laub, leichter Buschbeschnitt etc.).

Dies ist nicht als Konkurrenz zum Bestandsmitarbeiterteam zu sehen, sondern nur als gerngesehene Ergänzung bei Leistungsspitzen im Betrieb, bei Krankheitsvertretung, bei sonstigen Notfällen etc. Ebenso gilt es zu beachten, dass die Arbeiten selbstverständlich dem körperlichen Befinden des Rentners angepasst werden müssen und rechtlich (Arbeitsschutz, sonstige gesetzliche Regelungen etc.) lupenrein abgebildet sein müssen. Auch eine gewisse Arbeitsstundenzahl pro Tag sollte dem Alter des Minijobbers angepasst sein.

Befolgt man diese beidseitigen Interessen und Vorgaben, ergibt sich ein sehr guter „WIN-WIN-EFFEKT“ und dieses Beispiel für einen Verbesserungsvorschlag kann erfolgreich in der Praxis umgesetzt werden.

Christian Flick

Christian Flick

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