Turbo-Digitalisierung durch Corona – Video-Conferencing etablieren


Derzeit scheint es so, als ob viele mittelständischen Unternehmen, die sich jahrelang gegen die Einführung von Errungenschaften der digitalisierten Kommunikation gewehrt haben, ihren Widerstand kampflos aufgeben. In Zeiten der Corona-Krise mit ihrer damit verbundenen Kontaktvermeidung geht auf einmal alles ganz schnell – Kollaborations-Tool einführen, na klar – Teamchats ermöglichen, warum nicht – Video-Conferencing Tool buchen, mach schneller!

Wäre die Corona-Krise nicht in vielen Bereichen so unglaublich tragisch, sowohl aus gesundheitlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht, dann dürfte man den Dienst, den diese schwere Zeit der Digitalisierung der mittelständischen Wirtschaft erweist, durchaus anerkennen.

Wichtig ist, dass die nun eiligst eingeführten Tools und Services nicht wieder still und heimlich eingestampft werden, sobald sich die Krise gelegt hat. Eine nachhaltige Etablierung beispielsweise der innovativen Möglichkeit des Video-Conferencings mit smarten Funktionen wie Screen-Sharing ist aus Sicht des Autors wünschenswert über die Krise hinaus.

Warum für jede einstündige Besprechung von Projektdetails mit einem Kunden in das Auto setzen und wertvolle Zeit verplempern sowie die Umwelt schädigen? Viele Meetings ließen sich auch effizient und zielorientiert remote abhalten.

Als beispielhaftes Werkzeug kann der Autor aus eigener Erfahrung GoToMeeting empfehlen. Hier benötigt man lediglich einen zu vergütenden Moderatoren-Account, die anderen Teilnehmer müssen nichts bezahlen. Ab dem Tarif „Business“ können sich auch Teilnehmer über Freecall-Nummern telefonisch in ein Meeting einwählen, auch ohne einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone im Zugriff zu haben.